Herzlich Willkommen!

Seit im Jahr 2000 die ersten Luchse im Harz ausgewildert wurden, sammelt die Nationalparkverwaltung Harz alle Hinweise auf freilebende Luchse in der Region.

Sichtbeobachtungen, Spuren und Rissfunde etc. werden nach wissenschaftlichen Kriterien ausgewertet und geben einen wichtigen Überblick über die Verbreitung der Tierart im Dreiländereck zwischen Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Hier können Sie

1. Die eingegangenen Hinweise des laufenden Jahres ansehen (Hinweise ansehen)

2. Ihre Beobachtung an die Nationalparkverwaltung melden (Hinweise melden)

Hinweise ansehen

Die Karte zeigt Ihnen alle Luchshinweise des laufenden Jahres. Mit den abgebildeten Werkzeugen können Sie in der Karte navigieren und diese vergrößern oder verkleinern.

Platzieren Sie den Mauspfeil auf einem der Beobachtungspunkte bis die ID-Nummer (Identifikationsnummer) des ausgewählten Hinweises erscheint. Bei einem Klick auf die linke Maustaste werden nun die Hintergrundinformationen zu dem Nachweis links neben der Karte angezeigt.

Hinweise melden

Bewegen Sie den Mauspfeil auf der Karte bis zu der Stelle, wo Sie Ihre Beobachtung gemacht haben und drücken Sie auf die linke Maustaste. In dem nebenstehenden Meldeformular erscheinen nun die Gauß-Krüger-Koordinaten des bezeichneten Ortes.

Füllen Sie bitte das Meldeformular vollständig aus und klicken Sie dann auf "fertig".

Nachdem Sie das Formular abgeschickt haben, erhalten Sie automatisch eine Email mit den eingegebenen Daten. Gleichzeitig erscheint Ihre Meldung bei der Nationalparkverwaltung Harz.

In vielen Fällen werden sich unsere Mitarbeiter mit Ihnen in Verbindung setzen, um weitere Details zu besprechen.

Bitte beachten Sie, dass wir Online-Meldungen nur weiterbearbeiten, wenn korrekte Kontaktdaten des Melders angegeben sind!

Möchten Sie die Meldefunktion nicht nutzen, nehmen wir Ihre Meldung gerne auch telefonisch oder per herkömmlicher Email entgegen. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier: "Kontakt und Impressum

Hinweis ist nicht gleich Hinweis

Luchshinweise können sehr verschieden sein. Luchse werden immer wieder einmal beobachtet. Spuren im Schnee geben Aufschluss über ihre Anwesenheit. Es werden Risse entdeckt und manch einer hat das Glück, den Ruf eines Luchses zu hören.  

Die verschiedenen Hinweisarten besitzen unterschiedliche Qualitäten hinsichtlich ihrer Aussagekraft. Während Hinweise wie eine Spur oder ein Riss bei rechtzeitiger Information vor Ort überprüft werden können, muss eine Sichtbeobachtung aufgrund des Berichtes des Beobachters subjektiv eingeschätzt werden. Nicht jeder Beobachter, der zum ersten Mal einer der großen Katzen begegnet, ist sich ganz sicher. War es wirklich ein Luchs? Eine Sichtbeobachtung kann aber durch ein Foto zu einem absolut sicheren Nachweis werden.

Um trotz dieser nun einmal vorhandenen Qualitätsunterschiede alle Hinweise gemeinsam und trotzdem mit wissenschaftlicher Genauigkeit darstellen zu können, werden Meldungen in den meisten Europäischen Luchsprojekten mittlerweile nach dem gleichen Standard kategorisiert, den sog. "SCALP-Kriterien" (SCALP = Status and Conservation of the Alpine Lynx Population).

Dies hat außerdem den Vorteil, dass die Daten auch untereinander vergleichbar sind.

Auch das Luchsprojekt Harz verwendet in leicht angepasster Form diese einheitlichen Kategorien:

Kategorie 1 (C1)

Sichtbeobachtungen mit fotografischem Beleg, eingefangene Luchse, Todfunde, genetische Nachweise.

Kategorie 2 (C2)

Von geschulten Personen überprüfte und bestätigte, indirekte Nachweise wie Rissfunde, Trittsiegel oder Kot von Luchsen.

Kategorie 3 (C3)

Glaubwürdige und zeitnah gemeldete Sichtbeobachtungen und indirekte Nachweise, die nicht von geschulten Personen überprüft werden konnten.